Was ist ein Schlüsselbeinbruch? |
Der Schlüsselbeinbruch, in der Fachsprache Klavikulafraktur genannt, ist einer der ungefährlichsten Knochenbrüche, der bei einem Menschen vorkommt. Das etwa handlange Schlüsselbein befindet sich zwischen dem Brustbein und einem Fortsatz des Schulterblattes und ist damit eine Verbindung zwischen dem Arm- und Rumpfskelett.
Kinder und Jugendliche sind sehr oft von dieser Form des Knochenbruchs betroffen, da das Schlüsselbein leicht durch Stürze oder geringe Gewaltanwendung bricht.
Kinder und Jugendliche sind sehr oft von dieser Form des Knochenbruchs betroffen, da das Schlüsselbein leicht durch Stürze oder geringe Gewaltanwendung bricht.
Symptome |
Das erste Symptom des Schlüsselbeinsbruchs ist eine sicht- und tastbare Schwellung im Verlauf des Knochens, die auf der betroffenen Seite von einem Druck- und Bewegungsschmerz begleitet wird. Der Patient legt automatisch den Oberarm in Schonhaltung an, wodurch die Schulter deutlich nach vorne neigt.
In sehr seltenen Fällen tritt eine offene Verletzung durch eine Hautdurchspießung zu Tage. Im Vergleich zu der gesunden Seite, ist die Kontur des gebrochenen Schlüsselbeins deutlich verändert.
Bei derartigen Knochenbrüchen sind manchmal Nerven und Gefäße verletzt, wodurch ein großer sichtbarer Bluterguss entsteht.
In sehr seltenen Fällen tritt eine offene Verletzung durch eine Hautdurchspießung zu Tage. Im Vergleich zu der gesunden Seite, ist die Kontur des gebrochenen Schlüsselbeins deutlich verändert.
Bei derartigen Knochenbrüchen sind manchmal Nerven und Gefäße verletzt, wodurch ein großer sichtbarer Bluterguss entsteht.
Ursachen |
Ein Schlüsselbeinbruch entsteht meist durch einen Sturz auf die Schulter oder den ausgestreckten Arm.
Die häufigste Ursache der Erkrankung ist direkte Gewalteinwirkung wie sie bei einigen Sportarten vorkommt. Dazu zählen vor allem Fußball, Ski- oder Radfahren.
Die häufigste Ursache der Erkrankung ist direkte Gewalteinwirkung wie sie bei einigen Sportarten vorkommt. Dazu zählen vor allem Fußball, Ski- oder Radfahren.
Wann ist ein Arzt aufzusuchen? |
Ein Arzt, im Fall des Schlüsselbeinbruchs ein Chirurg, ist gleich nach dem Erhalt der Verletzung aufzusuchen. Da sich jede Erkrankung unterschiedlich äußert, ist ein weiteres, eventuell operatives Vorgehen gründlich zu besprechen.
Diagnose |
Nach einer Verletzung zeigt die Röntgenuntersuchung, ob es sich tatsächlich um einen Schlüsselbeinbruch handelt. Liegt außerdem der Verdacht auf einen Bänderriss am Schulter-Schlüsselbein-Gelenk nahe, wird eine Panorama-Röntgenaufnahme vorgenommen, bei der die kranke mit der gesunden Gegenseite verglichen wird.
Behandlung |
Ein Schlüsselbeinbruch wird bei gering verschobenen Knochen über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen mittels eines so genannten Rucksackverbandes ruhig gestellt. Dieser die Schultern nach hinten ziehende Zugverband mit auf dem Rücken kreuzenden Bandagen dient zur Entlastung der Bruchenden.
Ist diese Maßnahme nicht ausreichend, wird der Knochenbruch operativ behandelt, was meist bei Arterien- und Nervenverletzungen, Hautdurchspießung oder erheblicher Knochenverschiebung der Fall ist.
Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt. Hierbei fixiert der Operateur die Bruchenden durch mit Schrauben am Knochen befestigte Metallplatten und entfernt sie nach ungefähr sechs bis zwölf Monaten wieder.
Anstatt der Plattenversorgung können manche Formen der Klavikulafraktur auch mit einer Drahtschlinge oder einer Kordelnaht versorgt werden.
Nach dem Eingriff erfolgt in beiden Fällen eine kurzfristige Ruhigstellung durch einen Arm fixierenden Verband von drei bis vier Tagen.
Bei einer fachlich fehlerfreien Therapie und einer eingehenden physiotherapeutischen Nachbehandlung ist eine vollständige Heilung des Schlüsselbeinbruches zu erwarten.
Ist diese Maßnahme nicht ausreichend, wird der Knochenbruch operativ behandelt, was meist bei Arterien- und Nervenverletzungen, Hautdurchspießung oder erheblicher Knochenverschiebung der Fall ist.
Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt. Hierbei fixiert der Operateur die Bruchenden durch mit Schrauben am Knochen befestigte Metallplatten und entfernt sie nach ungefähr sechs bis zwölf Monaten wieder.
Anstatt der Plattenversorgung können manche Formen der Klavikulafraktur auch mit einer Drahtschlinge oder einer Kordelnaht versorgt werden.
Nach dem Eingriff erfolgt in beiden Fällen eine kurzfristige Ruhigstellung durch einen Arm fixierenden Verband von drei bis vier Tagen.
Bei einer fachlich fehlerfreien Therapie und einer eingehenden physiotherapeutischen Nachbehandlung ist eine vollständige Heilung des Schlüsselbeinbruches zu erwarten.
Komplikationen |
Die größten Komplikationen eines Schlüsselbeinbruches stellen Arterien- und Nervenverletzungen, Hautdurchspießungen sowie Knochenverschiebungen dar, welche einen operativen Eingriff erfordern.
Operationen des Schlüsselbeines erfolgen unter einer Vollnarkose, die immer ein gewisses gesundheitliches Risiko für den Patienten birgt. Schlüsselbeinbrüche, die operiert wurden, haben manchmal einen langwierigen Heilungsprozess über mehrere Wochen oder Monate zur Folge.
Operationen des Schlüsselbeines erfolgen unter einer Vollnarkose, die immer ein gewisses gesundheitliches Risiko für den Patienten birgt. Schlüsselbeinbrüche, die operiert wurden, haben manchmal einen langwierigen Heilungsprozess über mehrere Wochen oder Monate zur Folge.
Prävention |
Eine vollständige Vorbeugung des Schlüsselbeinbruches gibt es nicht. Vielmehr sind Stürze zu vermeiden.
Besondere Vorsicht ist beim Sport geboten. Gewalteinwirkungen sind dabei keine Seltenheit, wodurch der Schlüsselbeinbruch zu den klassischen Sportverletzungen zu zählen ist.
Besondere Vorsicht ist beim Sport geboten. Gewalteinwirkungen sind dabei keine Seltenheit, wodurch der Schlüsselbeinbruch zu den klassischen Sportverletzungen zu zählen ist.
Was kann ich selbst tun? |
Grundsätzlich ist bei einem Schlüsselbeinbruch Achtsamkeit angebracht. Es ist ratsam, körperliche Anstrengungen zu vermeiden.
Nach der vollständigen Heilung sind physiotherapeutische Übungen, zum Beispiel in Form von regelmäßiger Krankengymnastik, durchzuführen, um wieder die gewohnte Beweglichkeit zu erreichen.
Nach der vollständigen Heilung sind physiotherapeutische Übungen, zum Beispiel in Form von regelmäßiger Krankengymnastik, durchzuführen, um wieder die gewohnte Beweglichkeit zu erreichen.