Was sind Schwangerschaftsstreifen? |
Die Schwangere bemerkt zunächst leicht erhabene braunrote oder bläuliche Streifen, die parallel verlaufen. Schwangerschaftsstreifen betreffen vor allem den Bauch, können aber auch an Oberschenkeln, Hüften, Brüsten und Oberarmen entstehen. Sie treten vor allem in der zweiten Schwangerschaftshälfte auf.
Symptome |
Schwangerschaftsstreifen verursachen keine körperlichen Beschwerden, sie sind vor allem ein kosmetisches Problem. Wenn sich während der Schwangerschaft auf Bauch, Brüsten, Hüften, Oberschenkeln oder Oberarmen plötzlich rötliche Streifen bilden, dann handelt es sich in der Regel um Schwangerschaftsstreifen.
Ursachen |
Wenn das Baby im Bauch wächst, muss er sich naturgemäß dehnen. Auch die Brüste werden infolge der Schwangerschaft größer, Gewichtszunahme lässt Hüften und Oberschenkel wachsen. Bis zu einem gewissen Maß kann sich das Bindegewebe in der Haut dem wachsenden Volumen anpassen. Doch wird der Zug zu stark, reißen die Bindegewebsfasern. In bestimmten Hautschichten entstehen „Bindegewebslöcher“, die als Dehnungsstreifen an der Hautoberfläche sichtbar werden.
Etwa zwei Drittel aller Schwangeren entwickeln während der Schwangerschaft Dehnungsstreifen. Dabei sind die Ausprägungen der Hauterscheinungen und ihre Lokalisation unterschiedlich.
Ob es zu Dehnungsstreifen kommt, beziehungsweise wie stark eine Schwangere von ihnen betroffen ist, hängt von einigen Faktoren ab. Zum einen ist das Bindegewebe von Frau zu Frau unterschiedlich stark – es ist abhängig vom individuellen „genetischen Programm“. Zum anderen variiert die Gewichtszunahme von Schwangerer zu Schwangerer. Je mehr die werdende Mutter an Pfunden zulegt, desto größer ist die Gefahr von Schwangerschaftsstreifen. Schließlich brauchen „Fettpölsterchen“ ihren Platz. Hier ist allerdings nur die übermäßige Gewichtszunahme gemeint. Diäten in der Schwangerschaft sind absolut kontraindiziert!
Mehrlingsschwangerschaften steigern den Bauchumfang der Mutter noch stärker, so dass sie ein weiteres Risiko für Schwangerschaftsstreifen darstellen.
Etwa zwei Drittel aller Schwangeren entwickeln während der Schwangerschaft Dehnungsstreifen. Dabei sind die Ausprägungen der Hauterscheinungen und ihre Lokalisation unterschiedlich.
Ob es zu Dehnungsstreifen kommt, beziehungsweise wie stark eine Schwangere von ihnen betroffen ist, hängt von einigen Faktoren ab. Zum einen ist das Bindegewebe von Frau zu Frau unterschiedlich stark – es ist abhängig vom individuellen „genetischen Programm“. Zum anderen variiert die Gewichtszunahme von Schwangerer zu Schwangerer. Je mehr die werdende Mutter an Pfunden zulegt, desto größer ist die Gefahr von Schwangerschaftsstreifen. Schließlich brauchen „Fettpölsterchen“ ihren Platz. Hier ist allerdings nur die übermäßige Gewichtszunahme gemeint. Diäten in der Schwangerschaft sind absolut kontraindiziert!
Mehrlingsschwangerschaften steigern den Bauchumfang der Mutter noch stärker, so dass sie ein weiteres Risiko für Schwangerschaftsstreifen darstellen.
Wann ist ein Arzt aufzusuchen |
Schwangerschaftsstreifen stellen keine Gefahr für die Gesundheit dar, insofern besteht keine Notwendigkeit, den Arzt zu konsultieren.
Diagnose |
Die Diagnose kann der Arzt mit einem Blick auf die Streifen am Bauch oder an anderen betroffenen Körperregionen stellen.
Behandlung |
Derzeit können Schwangerschaftsstreifen nicht mit einem befriedigenden Ergebnis behandelt werden.
Komplikationen |
Komplikationen von Schwangerschaftsstreifen sind derzeit nicht bekannt
Prävention |
Vorbeugende medizinische Maßnahmen vor Schwangerschaftsstreifen sind nicht bekannt. Manche hoffen, dass die Förderung der Durchblutung des Gewebes das Entstehen der Dehnungsstreifen verhindern kann. Erwiesen ist der Erfolg solcher Maßnahmen jedoch nicht.
Was kann ich selbst tun ? |
Den Nachweis, dass bestimmte vorbeugende Maßnahmen tatsächlich erfolgreich sind, konnte bislang noch niemand erbringen. Doch bei einer problemlos verlaufenden Schwangerschaft schaden sie zumindest nicht.
So können Sie zum Beispiel das Gewebe täglich gut eincremen. Es gibt spezielle Präparate gegen Schwangerschaftsstreifen. Allerdings ist ihre tatsächliche Wirksamkeit umstritten. Körperlotionen und –öle lassen sich ebenso gut zur sanften Massage verwenden.
Die so genannte Zupfmassage soll die Durchblutung fördern. Sie heben die Haut mit dem Daumen und dem Zeigefinger an, halten sie einen Augenblick lang fest und streichen sie nach dem Loslassen kurz aus.
Aber Vorsicht: Bei vorzeitigen Wehen sollten Sie auf Massagen besser verzichten!
Eine gesunde ausgewogene Ernährung stärkt nicht nur das Gewebe, sondern tut auch dem Ungeborenen in Ihrem Bauch gut. Sie schützt Sie zudem vor einer Gewichtszunahme, die über das übliche „Schwangerschaftsmaß“ hinausgeht. Denn Sie müssen entgegen gültigem Volksglauben nicht für Zwei essen. Sie sollten aber auch nicht hungern!
Um das Bindegewebe der größer und schwerer werdenden Brust nicht zu sehr zu belasten, kaufen Sie sich für die Schwangerschaft gut sitzende und stützende BHs. Kühle Duschen und Massagen regen die Durchblutung des Gewebes an.
Wenn Sie trotzdem irgendwann die ersten roten Streifen auf Ihrem Körper entdecken, dann bedenken Sie, dass sich Ihr Körper durch die Schwangerschaft ohnehin verändert. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang! Im Laufe der Zeit werden die roten Streifen immer blasser, bis sie schließlich einen perlmuttfarbenen Ton annehmen, so dass man sie in vielen Fällen nur noch schwach erkennen kann.
So können Sie zum Beispiel das Gewebe täglich gut eincremen. Es gibt spezielle Präparate gegen Schwangerschaftsstreifen. Allerdings ist ihre tatsächliche Wirksamkeit umstritten. Körperlotionen und –öle lassen sich ebenso gut zur sanften Massage verwenden.
Die so genannte Zupfmassage soll die Durchblutung fördern. Sie heben die Haut mit dem Daumen und dem Zeigefinger an, halten sie einen Augenblick lang fest und streichen sie nach dem Loslassen kurz aus.
Aber Vorsicht: Bei vorzeitigen Wehen sollten Sie auf Massagen besser verzichten!
Eine gesunde ausgewogene Ernährung stärkt nicht nur das Gewebe, sondern tut auch dem Ungeborenen in Ihrem Bauch gut. Sie schützt Sie zudem vor einer Gewichtszunahme, die über das übliche „Schwangerschaftsmaß“ hinausgeht. Denn Sie müssen entgegen gültigem Volksglauben nicht für Zwei essen. Sie sollten aber auch nicht hungern!
Um das Bindegewebe der größer und schwerer werdenden Brust nicht zu sehr zu belasten, kaufen Sie sich für die Schwangerschaft gut sitzende und stützende BHs. Kühle Duschen und Massagen regen die Durchblutung des Gewebes an.
Wenn Sie trotzdem irgendwann die ersten roten Streifen auf Ihrem Körper entdecken, dann bedenken Sie, dass sich Ihr Körper durch die Schwangerschaft ohnehin verändert. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang! Im Laufe der Zeit werden die roten Streifen immer blasser, bis sie schließlich einen perlmuttfarbenen Ton annehmen, so dass man sie in vielen Fällen nur noch schwach erkennen kann.