Was ist ein Schlaganfall? |
Ein Schlaganfall, in der Fachsprache Apoplexie genannt, bezeichnet einen sehr plötzlich vorkommenden Ausfall bestimmter Aufgaben des Gehirns. Er entsteht durch einen Gefäßverschluss oder durch eine Gehirnblutung. Ist nur ein kleiner Teil des Gehirns durch einen Schlaganfall betroffen, kann der Patient meist ein normales Leben ohne Ein-schränkungen führen.

Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland, wobei die Letalität dank besserer Vorsorgeuntersuchungen der letzten 30 Jahre, um etwa 45 Prozent gesunken ist.
Das Erkrankungsrisiko nimmt mit einem steigenden Lebensalter zu. Ungefähr die Hälfte der über 75-jährigen Menschen erleiden einen Schlaganfall. Auf Grund der steigenden Zahl älterer Menschen in der Gesellschaft, ist eine Zunahme der Schlaganfallhäufigkeit festzustellen. Etwa 15 Prozent der Patienten sind jedoch jünger als 45 Jahre.
Zu den Risikofaktoren eines Schlaganfalls gehören Diabetes, Bluthochdruck, die Antibabypille, Rauchen und erhöhte Blutfette. Die Erkrankung ist die Hauptursache für eine Pflegebedürftigkeit im Alter.
Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland, wobei die Letalität dank besserer Vorsorgeuntersuchungen der letzten 30 Jahre, um etwa 45 Prozent gesunken ist.
Das Erkrankungsrisiko nimmt mit einem steigenden Lebensalter zu. Ungefähr die Hälfte der über 75-jährigen Menschen erleiden einen Schlaganfall. Auf Grund der steigenden Zahl älterer Menschen in der Gesellschaft, ist eine Zunahme der Schlaganfallhäufigkeit festzustellen. Etwa 15 Prozent der Patienten sind jedoch jünger als 45 Jahre.
Zu den Risikofaktoren eines Schlaganfalls gehören Diabetes, Bluthochdruck, die Antibabypille, Rauchen und erhöhte Blutfette. Die Erkrankung ist die Hauptursache für eine Pflegebedürftigkeit im Alter.
Symptome |
Bei den Beschwerden eines Schlaganfalls kommt es darauf an, welche Region des Gehirns betroffen ist. Einem eigentlichen Schlaganfall gehen kurzzeitige Symptome wie Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen und Gedächtnisverlust voraus. Das sind erste Warnzeichen, die einen schlimmen Verlauf verhindern können.
Im weiteren Verlauf der Erkrankung machen sich halbseitige Lähmungen des Gesichts oder des Körpers bemerkbar, bei denen gleichzeitig Sprach- und Gefühlsstörungen auftreten. Auch eine Verwirrtheit und Schwindel sind keine Seltenheit nach einem Schlaganfall.
Sowohl eine Erkrankung durch Gefäßverschluss, als auch eine durch Hirnblutungen, kann starke Kopfschmerzen verursachen. Meist kommen Übelkeit und Erbrechen hinzu.
Ist der Schlaganfall sehr schwer, tritt häufig eine plötzliche Bewusstlosigkeit auf, die lebensbedrohlich sein kann. Meist geht diese mit einem Sturz des Betroffenen einher.
Im weiteren Verlauf der Erkrankung machen sich halbseitige Lähmungen des Gesichts oder des Körpers bemerkbar, bei denen gleichzeitig Sprach- und Gefühlsstörungen auftreten. Auch eine Verwirrtheit und Schwindel sind keine Seltenheit nach einem Schlaganfall.
Sowohl eine Erkrankung durch Gefäßverschluss, als auch eine durch Hirnblutungen, kann starke Kopfschmerzen verursachen. Meist kommen Übelkeit und Erbrechen hinzu.
Ist der Schlaganfall sehr schwer, tritt häufig eine plötzliche Bewusstlosigkeit auf, die lebensbedrohlich sein kann. Meist geht diese mit einem Sturz des Betroffenen einher.
Ursachen |
Ein Schlaganfall wird durch eine starke Verengung oder den Verschluss von Blutgefäßen, welche das Gehirn mit Blut versorgen, hervorgerufen. Die Folge ist, dass Gehirnzellen nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden und absterben.
Da das Hirngewebe nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird, werden die sich darin befindlichen Gefäße undicht, was zu weitern Blutungen in das tote Hirngewebe und einer Zunahme der Symptome führen.
Die Ursache dieser Erscheinung liegt an einem erhöhten Blutdruck, Gefäßmissbildungen oder Störungen der Blutgerinnung. Auch eine Arteriosklerose (Fettablagerungen, welche die Gefäße verengen) oder Embolien, bei denen Gefäßpfröpfe fortgespült werden und engere Arterien verschließen, sind häufige Ursachen des Schlaganfalls.
Da das Hirngewebe nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird, werden die sich darin befindlichen Gefäße undicht, was zu weitern Blutungen in das tote Hirngewebe und einer Zunahme der Symptome führen.
Die Ursache dieser Erscheinung liegt an einem erhöhten Blutdruck, Gefäßmissbildungen oder Störungen der Blutgerinnung. Auch eine Arteriosklerose (Fettablagerungen, welche die Gefäße verengen) oder Embolien, bei denen Gefäßpfröpfe fortgespült werden und engere Arterien verschließen, sind häufige Ursachen des Schlaganfalls.
Wann ist ein Arzt aufzusuchen? |
Bei kurz anhaltenden Beschwerden wie Sprachstörungen, Gedächtnisverlust, Missempfindungen und Lähmungserscheinungen, ist sofort ein Arzt aufzusuchen, da es sich bei diesen Symptomen um erste Hinweise auf einen Schlaganfall handelt.
Wenn Sie unter einem plötzlich auftretendem starkem Kopfschmerz leiden, muss sofort eine ärztliche Untersuchung folgen. Hinter den Schmerzen kann sich eine Gehirnblutung verbergen.
Die oben genannten Beschwerden können ebenso auch bei harmlosen Erkrankungen auftreten. Wenn Sie älter als 75 Jahre sind und noch dazu stark rauchen, Diabetes oder Bluthochdruck haben, gehören Sie zur Risikogruppe.
Ihr Arzt wird Sie beruhigen, wenn ein Schlaganfall doch ausgeschlossen werden kann.
Wenn Sie unter einem plötzlich auftretendem starkem Kopfschmerz leiden, muss sofort eine ärztliche Untersuchung folgen. Hinter den Schmerzen kann sich eine Gehirnblutung verbergen.
Die oben genannten Beschwerden können ebenso auch bei harmlosen Erkrankungen auftreten. Wenn Sie älter als 75 Jahre sind und noch dazu stark rauchen, Diabetes oder Bluthochdruck haben, gehören Sie zur Risikogruppe.
Ihr Arzt wird Sie beruhigen, wenn ein Schlaganfall doch ausgeschlossen werden kann.
Diagnose |
Der Arzt wird den Patienten zu dem Verlauf der Symptome befragen, bevor eine Untersuchung erfolgt. Die Befragung der Patienten ist wichtig, da die auftretenden Symptome nicht unbedingt nur bei Schlaganfällen zu beobachten sind. Sie ist die Grundlage jedes ärztlichen Handelns.
Liegt der Verdacht eines Schlaganfalls nahe, wird im Rahmen der apparativen Diagnostik zusätzlich eine neurologische Untersuchung durchgeführt. Eine Kernspinn-Tomographie oder das EKG, liefern ebenfalls Ergebnisse und dienen der Sicherung der Diagnose. Mit Hilfe der Doppler-Sonographie werden Gefäßverengungen festgestellt.
Auch eine Blutuntersuchung kann dem Arzt nötige Erkenntnisse bringen, da er dadurch den Sauerstofftransport, Blutplasma, Vitamine und Hormone kontrollieren kann.
Liegt der Verdacht eines Schlaganfalls nahe, wird im Rahmen der apparativen Diagnostik zusätzlich eine neurologische Untersuchung durchgeführt. Eine Kernspinn-Tomographie oder das EKG, liefern ebenfalls Ergebnisse und dienen der Sicherung der Diagnose. Mit Hilfe der Doppler-Sonographie werden Gefäßverengungen festgestellt.
Auch eine Blutuntersuchung kann dem Arzt nötige Erkenntnisse bringen, da er dadurch den Sauerstofftransport, Blutplasma, Vitamine und Hormone kontrollieren kann.
Behandlung |
Da ein Schlaganfall lebensbedrohlich sein kann, muss er sofort ärztlich behandelt werden. Der eingetretene Schaden wird somit begrenzt und Komplikationen verhindert.
Ist die Ursache des Schlaganfalls eine Hirnblutung, besteht die Behandlung, je nach Stärke der Blutung, aus einem Aufenthalt in einem Krankenhaus mit sorgfältiger neurologischer Überwachung. Ein direkter operativer Eingriff erfolgt bei sehr schweren Fällen.
Wurde der Schlaganfall durch einen Gefäßverschluss verursacht, muss der Blutdruck des Patienten beobachtet werden. Das Blutgerinnsel, welches den Gefäßverschluss verursacht hat, wird mit Hilfe von gerinnungshemmenden Medikamenten aufgelöst.
Eine Rehabilitation beginnt, wenn die körperliche Verfassung des Patienten dies zulässt. Krankengymnastik steht an erster Stelle, damit der Betroffene nach einem schweren Schlaganfall wieder eigenständig oder mit Gehhilfen laufen kann. Auch Sprechübungen in der Therapie mit Logopäden sind sinnvoll.
Bei jungen Menschen, die unter der Krankheit leiden, sind gute Therapieerfolge zu erzielen. Ältere Patienten hingegen, haben Schwierigkeiten, ihre alten Fähigkeiten wieder neu zu erlernen.
Ist die Ursache des Schlaganfalls eine Hirnblutung, besteht die Behandlung, je nach Stärke der Blutung, aus einem Aufenthalt in einem Krankenhaus mit sorgfältiger neurologischer Überwachung. Ein direkter operativer Eingriff erfolgt bei sehr schweren Fällen.
Wurde der Schlaganfall durch einen Gefäßverschluss verursacht, muss der Blutdruck des Patienten beobachtet werden. Das Blutgerinnsel, welches den Gefäßverschluss verursacht hat, wird mit Hilfe von gerinnungshemmenden Medikamenten aufgelöst.
Eine Rehabilitation beginnt, wenn die körperliche Verfassung des Patienten dies zulässt. Krankengymnastik steht an erster Stelle, damit der Betroffene nach einem schweren Schlaganfall wieder eigenständig oder mit Gehhilfen laufen kann. Auch Sprechübungen in der Therapie mit Logopäden sind sinnvoll.
Bei jungen Menschen, die unter der Krankheit leiden, sind gute Therapieerfolge zu erzielen. Ältere Patienten hingegen, haben Schwierigkeiten, ihre alten Fähigkeiten wieder neu zu erlernen.
Komplikationen |
Sehr viele Schlaganfälle nehmen einen schweren Verlauf. Daher können eine Reihe von Komplikationen vorkommen:
In viele Fällen tritt etwa drei bis vier Tage nach einer Hirnblutung eine Hirnschwellung, verursacht durch Wassereinlagerungen, auf. Wenn eine Abschwellung nicht gelingt, kommt es meist zu weiteren Schädigungen des Hirnbereichs.
Viele Schlaganfallpatienten hatten vorher Herzprobleme. Es kann jedoch sein, dass diese erst nach der Erkrankung entstehen.
Sind Patienten nach einem Schlaganfall länger bettlägerig, entwickeln sich häufig tiefe Beinvenenthrombosen. Dadurch besteht das Risiko einer Embolie auf Grund von sich ablösenden Gerinnseln. Durch das Liegen entstehen oftmals auch Druckgeschwüre im Steißbereich oder den Fersen.
Wenn mit Krankengymnastik erst verspätet begonnen wird, können sich die gelähmten Muskeln versteifen. Auch epileptische Anfälle kommen häufig vor.
Nach einem Schlaganfall besteht besonders in den ersten Wochen danach, ein vermehrtes Risiko an einer Lungenentzündung zu erkranken. Durch Schluckstörungen können Essensbestandteile in die Lunge gelangen und die Krankheit auslösen.
Eine Blasenentzündung kommt sehr oft nach einem Schlaganfall vor, da deren Entleerung meist seltener erfolgt.
Die Patienten leiden des Öfteren unter Depressionen, da die neu entstandene Hilflosigkeit zu vielen Sorgen führt. Verschwinden diese Empfindungen nicht nach einer Weile, werden leichte Antidepressiva erforderlich.
In viele Fällen tritt etwa drei bis vier Tage nach einer Hirnblutung eine Hirnschwellung, verursacht durch Wassereinlagerungen, auf. Wenn eine Abschwellung nicht gelingt, kommt es meist zu weiteren Schädigungen des Hirnbereichs.
Viele Schlaganfallpatienten hatten vorher Herzprobleme. Es kann jedoch sein, dass diese erst nach der Erkrankung entstehen.
Sind Patienten nach einem Schlaganfall länger bettlägerig, entwickeln sich häufig tiefe Beinvenenthrombosen. Dadurch besteht das Risiko einer Embolie auf Grund von sich ablösenden Gerinnseln. Durch das Liegen entstehen oftmals auch Druckgeschwüre im Steißbereich oder den Fersen.
Wenn mit Krankengymnastik erst verspätet begonnen wird, können sich die gelähmten Muskeln versteifen. Auch epileptische Anfälle kommen häufig vor.
Nach einem Schlaganfall besteht besonders in den ersten Wochen danach, ein vermehrtes Risiko an einer Lungenentzündung zu erkranken. Durch Schluckstörungen können Essensbestandteile in die Lunge gelangen und die Krankheit auslösen.
Eine Blasenentzündung kommt sehr oft nach einem Schlaganfall vor, da deren Entleerung meist seltener erfolgt.
Die Patienten leiden des Öfteren unter Depressionen, da die neu entstandene Hilflosigkeit zu vielen Sorgen führt. Verschwinden diese Empfindungen nicht nach einer Weile, werden leichte Antidepressiva erforderlich.
Prävention |
Für Menschen, die sich vornehmen, Prophylaxe zu betreiben, ist es notwendig, regelmäßig den Blutdruck kontrollieren zu lassen. Wenn es notwendig ist, wird dieser durch Medikamente reguliert.
Rauchen stellt einen großen Risikofaktor für Gefäßverschlüsse dar. Um einen nötigen Effekt zu erreichen, ist es ratsam, das Rauchen aufzugeben. Auch eine fettarme Ernährung ist wichtig, um den Cholesterinspiegel möglichst niedrig zu halten und eine Verfettung der Arterien zu vermeiden.
Zuckerkranke Menschen haben ebenso ein erhöhtes Schlaganfallrisiko, wie familiär vorbelastete Personen oder Übergewichtige. Sie sollten daher die oben genannten Risikofaktoren vermeiden.
Rauchen stellt einen großen Risikofaktor für Gefäßverschlüsse dar. Um einen nötigen Effekt zu erreichen, ist es ratsam, das Rauchen aufzugeben. Auch eine fettarme Ernährung ist wichtig, um den Cholesterinspiegel möglichst niedrig zu halten und eine Verfettung der Arterien zu vermeiden.
Zuckerkranke Menschen haben ebenso ein erhöhtes Schlaganfallrisiko, wie familiär vorbelastete Personen oder Übergewichtige. Sie sollten daher die oben genannten Risikofaktoren vermeiden.
Was kann ich selbst tun? |
Schlaganfallpatienten müssen eine eventuell geschwächte Seite des Körpers bei jeder sich bietenden Gelegenheit bewegen. Solange Sie noch nicht alle Dinge des täglichen Lebens verrichten können, sind einige Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen.
Sie leiden nach einem Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung unter einer erhöhten Unfallgefahr. Daher ist es ratsam, zu duschen und nicht zu baden. In einer Dusche können Sie sich auf einen Duschhocker setzen. Während der Körperpflege ist Ihre geschwächte Seite besonders zu beachten. Durch Empfindungsstörungen, können Verletzungen oder Hauterkrankungen leicht übersehen werden und sich verschlimmern.
Darüber hinaus ist bei der Nahrungsaufnahme darauf zu achten, kleine Bissen zu sich zu nehmen. Es sind vorrangig weiche Speisen zu empfehlen. Zudem ist es bei der Auswahl der Kleidung wichtig, dass sie leicht anzuziehen ist. Dies gilt auch für Schuhe.
Es existieren eine Reihe verschiedener Hilfsmittel (zum Beispiel Gehhilfen, Treppenlifte), die angeschafft werden können. Lassen Sie sich beraten, welche davon für Sie angebracht sind.
Bei besonderen Fragen zu Ihrer Krankheit und im Umgang mit der eingetretenen Situation, kann es helfen, sich an Selbsthilfeorganisationen wie die Deutsche Schlaganfall-Hilfe zu wenden.
Sie leiden nach einem Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung unter einer erhöhten Unfallgefahr. Daher ist es ratsam, zu duschen und nicht zu baden. In einer Dusche können Sie sich auf einen Duschhocker setzen. Während der Körperpflege ist Ihre geschwächte Seite besonders zu beachten. Durch Empfindungsstörungen, können Verletzungen oder Hauterkrankungen leicht übersehen werden und sich verschlimmern.
Darüber hinaus ist bei der Nahrungsaufnahme darauf zu achten, kleine Bissen zu sich zu nehmen. Es sind vorrangig weiche Speisen zu empfehlen. Zudem ist es bei der Auswahl der Kleidung wichtig, dass sie leicht anzuziehen ist. Dies gilt auch für Schuhe.
Es existieren eine Reihe verschiedener Hilfsmittel (zum Beispiel Gehhilfen, Treppenlifte), die angeschafft werden können. Lassen Sie sich beraten, welche davon für Sie angebracht sind.
Bei besonderen Fragen zu Ihrer Krankheit und im Umgang mit der eingetretenen Situation, kann es helfen, sich an Selbsthilfeorganisationen wie die Deutsche Schlaganfall-Hilfe zu wenden.