Was sind Menstruationsschmerzen? |
Unter Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe) werden krampfartige Beschwerden des Unterleibs verstanden. Sie entstehen durch das Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur. Die Stärke der Schmerzen hängt davon ab, wie stark sich die Muskulatur verkrampft.
Regelschmerzen werden meist durch Hormone oder seelischen Stress ausgelöst (primäre Dysmenorrhoe). Ältere Frauen leiden häufig durch eine „Versprengte Gebärmutterschleimhaut“ (Endometriose) unter krampfartigen Beschwerden.
Ungefähr neun Prozent aller Frauen haben einmal im Monat so starke Schmerzen, dass sie nicht in der Lage sind zu arbeiten oder ihren Alltag zu bewältigen.
Zu dem so genannten sekundären Schmerz kommt es, wenn nicht das Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur, sondern andere körperliche Erkrankungen als Ursache in Frage kommen. Dazu gehören neben Endometriose Probleme mit der Spirale oder Entzündungen in der Gebärmutter.
Ungefähr neun Prozent aller Frauen haben einmal im Monat so starke Schmerzen, dass sie nicht in der Lage sind zu arbeiten oder ihren Alltag zu bewältigen.
Zu dem so genannten sekundären Schmerz kommt es, wenn nicht das Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur, sondern andere körperliche Erkrankungen als Ursache in Frage kommen. Dazu gehören neben Endometriose Probleme mit der Spirale oder Entzündungen in der Gebärmutter.
Symptome |
Während der monatlichen Regelblutung sind die am häufigsten empfundenen Beschwerden Kopfschmerzen, allgemeines Unwohlsein und Krämpfe im Unterleib. Auch Rückenschmerzen, Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall sind Symptome der Menstruation.
Ursachen |
Die Schmerzen während der Menstruation werden durch Schmerzbotenstoffe, in der Fachsprache Prostaglandine, ausgelöst. Sie werden in dieser Zeit im Bereich der Gebärmutter vermehrt gebildet und üben Einfluss auf die Gebärmuttermuskulatur aus, so dass sie sich zusammenzieht und es zu Krämpfen kommt. Die Stärke der Krämpfe richtet sich danach, wie viele Schmerzbotenstoffe sich im Körper einer Frau befinden.
Einige Faktoren begünstigen Menstruationsschmerzen. Dazu gehören das Auftreten der ersten Regel in einem jungen Alter, eine gewisse emotionale Beeinflussbarkeit, eine ungesunde Lebensweise oder auch erbliche Faktoren (Mutter oder Schwester leiden bereits an Menstruationsschmerzen).
Gerade sehr junge oder auch schlanke Mädchen sowie Frauen vor der ersten Schwangerschaft leiden unter Schmerzen, die lediglich durch die Menstruation entstehen und keine andere Krankheit als Ursache haben (primäre Dysmenorrhoe).
Die Regelschmerzen bei der sekundären Dysmenorrhoe dagegen, sind die Folge von organischen Erkrankungen. Aber nicht nur gynäkologische, sondern auch seelische Belastungen sowie mechanische Verhütungsmittel können der Grund für die Erkrankung sein. Hier muss ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Einige Faktoren begünstigen Menstruationsschmerzen. Dazu gehören das Auftreten der ersten Regel in einem jungen Alter, eine gewisse emotionale Beeinflussbarkeit, eine ungesunde Lebensweise oder auch erbliche Faktoren (Mutter oder Schwester leiden bereits an Menstruationsschmerzen).
Gerade sehr junge oder auch schlanke Mädchen sowie Frauen vor der ersten Schwangerschaft leiden unter Schmerzen, die lediglich durch die Menstruation entstehen und keine andere Krankheit als Ursache haben (primäre Dysmenorrhoe).
Die Regelschmerzen bei der sekundären Dysmenorrhoe dagegen, sind die Folge von organischen Erkrankungen. Aber nicht nur gynäkologische, sondern auch seelische Belastungen sowie mechanische Verhütungsmittel können der Grund für die Erkrankung sein. Hier muss ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Wann ist ein Arzt aufzusuchen? |
Auch wenn Sie denken, dass sich hinter Ihren schmerzhaften Regelblutungen keine körperliche Erkrankung verbirgt, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen. Ihm können Sie Ihre Symptome schildern und eventuell eine Möglichkeit finden, Ihre Schmerzen zu lindern.
Diagnose |
Bevor der Arzt eine gynäkologische Untersuchung durchführt, befragt er die Patientin über die Art ihrer Schmerzen. Die anschließende körperliche Untersuchung dient zum Ausschluss anderer Krankheiten.
Zur Sicherung der Diagnose muss eine Endometriose (Ansiedelung von Gebärmutterschleimhaut in anderem Gewebe) ausgeschlossen werden. Statistiken beweisen, dass es oftmals Jahre dauert, bis diese Krankheit als Ursache der Schmerzen erkannt wird, was immerhin bei zehn Prozent aller Frauen zwischen dem 15. und 50. Lebensjahr der Fall ist. Die bevorzugte diagnostische Untersuchung ist dabei eine Bauchspiegelung.
Zur Sicherung der Diagnose muss eine Endometriose (Ansiedelung von Gebärmutterschleimhaut in anderem Gewebe) ausgeschlossen werden. Statistiken beweisen, dass es oftmals Jahre dauert, bis diese Krankheit als Ursache der Schmerzen erkannt wird, was immerhin bei zehn Prozent aller Frauen zwischen dem 15. und 50. Lebensjahr der Fall ist. Die bevorzugte diagnostische Untersuchung ist dabei eine Bauchspiegelung.
Behandlung |
Die Behandlung der Menstruationsschmerzen besteht aus drei Bereichen. Zunächst sollten Frauen genau über die Menstruationsvorgänge aufgeklärt werden. Auch das Wissen über die Hygiene und darüber, was während der Menstruation erlaubt ist und was lieber unterlassen werden sollte, muss dabei vermittelt werden.
Der nächste Schritt ist die Beseitigung der Schmerzen, die durch Entspannungs- und Stressbewältigungsübungen, Sport, Ernährungsumstellung, Bäder, Tees oder die Einnahme von Magnesium erreicht werden kann.
Der letzte Schritt zur Beschwerdefreiheit ist die Verwendung niedrig dosierter Kombinationspräparate in Form der Antibabypille oder auch Hormonspiralen. Sie mindern nicht nur die Regelschmerzen, sondern auch die Stärke und Dauer der Blutung.
Wenn die genannten Maßnahmen keine Wirkung zeigen, handelt es sich möglicherweise um die sekundäre Form der Erkrankung. Hat der Arzt zum Beispiel eine Endometriose als Ursache der Schmerzen festgestellt, muss zunächst die Grunderkrankung behandelt werden, um den Patientinnen zu helfen.
Der nächste Schritt ist die Beseitigung der Schmerzen, die durch Entspannungs- und Stressbewältigungsübungen, Sport, Ernährungsumstellung, Bäder, Tees oder die Einnahme von Magnesium erreicht werden kann.
Der letzte Schritt zur Beschwerdefreiheit ist die Verwendung niedrig dosierter Kombinationspräparate in Form der Antibabypille oder auch Hormonspiralen. Sie mindern nicht nur die Regelschmerzen, sondern auch die Stärke und Dauer der Blutung.
Wenn die genannten Maßnahmen keine Wirkung zeigen, handelt es sich möglicherweise um die sekundäre Form der Erkrankung. Hat der Arzt zum Beispiel eine Endometriose als Ursache der Schmerzen festgestellt, muss zunächst die Grunderkrankung behandelt werden, um den Patientinnen zu helfen.
Komplikationen |
Für einige Frauen, die unter sehr starken Regelschmerzen leiden, bedeutet die monatliche Qual eine große Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität. Sie können ihren Verpflichtungen nicht nachkommen und müssen auf Grund der Beschwerden jeden Monat einige Tage zu Hause bleiben.
Prävention |
Es existieren einige Methoden, die eine schmerzhafte Regelblutung im Vorfeld verhindern. Dazu gehört die Einnahme von Ovulationshemmern (Antibabypille) die einen Eisprung verhindern. Auch die Stärke und Dauer der Blutung wird dadurch verringert.
Mit steigender Anzahl der Schwangerschaften einer Frau oder mit zunehmendem Alter schwächt sich die Menstruation ab, wodurch automatisch weniger Schmerzen bei der Blutung vorhanden sind.
Mit steigender Anzahl der Schwangerschaften einer Frau oder mit zunehmendem Alter schwächt sich die Menstruation ab, wodurch automatisch weniger Schmerzen bei der Blutung vorhanden sind.
Was kann ich selbst tun? |
Einige Maßnahmen haben sich trotz medikamentöser Therapie-Möglichkeiten bewährt. Dazu gehören Saunabesuche, ein warmes Bad oder eine Wärmflasche, denn Wärme wirkt Krampf lösend.
Auch pflanzliche Präparate wirken Wunder. Dies können neben rezeptfreien Medikamenten auch Tees sein. Sie helfen nicht nur bei Schmerzen im Unterleib, sondern auch bei Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und innerer Unruhe.
Wenn Sie versuchen auf Ihren Akupressurpunkt, der sich eine Hand breit unterhalb des Knies an der Bein-Innenseite befindet, mehrmals täglich zu pressen und dies für mindestens fünf Minuten, kann das helfen besonders starke Krämpfe zu lindern.
Ärzte empfehlen eine regelmäßige Einnahme von Magnesium, welches bei leichten bis mittelstarken Schmerzen hilfreich ist. Magnesium findet sich vermehrt in Nüssen, Reis und Hülsenfrüchten.
Sport ist bei Regelschmerzen ebenfalls angebracht. Durch die Bewegung wird das Becken besser durchblutet und Verkrampfungen lösen sich. Auch Yoga oder andere gymnastische Übungen sind dazu geeignet.
Eine ausgewogene Ernährung (möglichst mit einem Verzicht auf Alkohol oder Kaffee) ist ebenfalls ratsam, denn durch das eigene körperliche Wohlbefinden kann Krankheiten vorgebeugt werden.
Auch pflanzliche Präparate wirken Wunder. Dies können neben rezeptfreien Medikamenten auch Tees sein. Sie helfen nicht nur bei Schmerzen im Unterleib, sondern auch bei Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und innerer Unruhe.
Wenn Sie versuchen auf Ihren Akupressurpunkt, der sich eine Hand breit unterhalb des Knies an der Bein-Innenseite befindet, mehrmals täglich zu pressen und dies für mindestens fünf Minuten, kann das helfen besonders starke Krämpfe zu lindern.
Ärzte empfehlen eine regelmäßige Einnahme von Magnesium, welches bei leichten bis mittelstarken Schmerzen hilfreich ist. Magnesium findet sich vermehrt in Nüssen, Reis und Hülsenfrüchten.
Sport ist bei Regelschmerzen ebenfalls angebracht. Durch die Bewegung wird das Becken besser durchblutet und Verkrampfungen lösen sich. Auch Yoga oder andere gymnastische Übungen sind dazu geeignet.
Eine ausgewogene Ernährung (möglichst mit einem Verzicht auf Alkohol oder Kaffee) ist ebenfalls ratsam, denn durch das eigene körperliche Wohlbefinden kann Krankheiten vorgebeugt werden.